Montag, 25. Februar 2013

Vorbemerkung

Die Klimakatastrophe!?


Um es vorweg zu nehmen – ich bin kein Wissenschaftler und ich habe nicht vor, die Wissenschaft zu widerlegen. Dennoch möchte ich ein paar Denkanstöße bieten, die den Blick auf die drohende Klimakatastrophe vielleicht ein wenig ändern können.

Noch immer wird über die Klimakatastrophe heftigst gestritten. Da gibt es die Menschen, die den Zusammenhang von CO2 und globaler Erwärmung leugnen. Es gibt Streit um CO2 Reduktionsvereinbarungen, etc.

Dabei ist „Reduktion“ schon mal irreführend, da es nicht um eine absolute Reduktion des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre geht, sondern lediglich um eine Reduktion des zusätzlichen CO2.

Das Ziel all der Bemühungen ist es, den globalen CO2-Ausstoß zu verringern und damit die globale Erwärmung zu bremsen.
Interessant ist aus meiner Sicht, dass die Diskussion sich sehr stark auf das Thema CO2 konzentriert, ohne dass man wesentlichere Faktoren für das Klima wirklich verstanden hat. Einer dieser Faktoren ist der Wasserkreislauf und seine Seiteneffekte. Jährlich verdunsten rund 65.000 km³ Wasser und beim Verdampfen von Bodenfeuchtigkeit und der in Pflanzen gebundenen Feuchigkeit wird mehr als die Hälfte der Sonnenenergie, die auf die Kontinente trifft "verbraucht" und kühlt so die Erdoberfläche (siehe: http://www.idw-online.de/de/news390849).

In diesem Beitrag möchte ich die Diskussion wegführen von der Frage „Wie lässt sich der Klimawandel verhindern?“ und statt dessen die Frage „Wie lässt sich der Klimawandel gestalten?“ aufwerfen.

Warum nun dieses Blog? Ich habe mich sehr gescheut, meine Gedanken zu veröffentlichen, aber tatsächlich wird genau dieses Thema nicht sehr stark diskutiert. Zwar gibt es vieldiskutierte Beiträge zum Thema Geo-Engineering, die behandeln aber fast ausschließlich Maßnahmen, wie die Erde vor Sonnenstrahlen abgeschirmt, bzw. diese wieder ins All reflektiert werden können. GEO-Engineering, das an die systematische Umverteilung von Wasser und die Auswirkungen einer großflächigen Aufforstung ansetzt wird nicht gedacht.
Wenn viel Geld ausgegeben wird, um mit Eisen den Ozean zu düngen, dann denke ich auch, dass ich ein paar andere Ideen hier in den Raum werfen sollte.
Vereinfacht möchte ich meine These so formulieren: "Die negativen Folgen des Klimawandels lassen sich vermindern/vermeiden, wenn große Wassermassen auf dem Land "gelagert" werden und der Wasserkreislauf in die Überlegungen integriert wird.
Wasser und Verdunstung haben auch immer etwas mit Wolken zu tun. Ob nun Wolken eher die globale Erwärmung begünstigen (Treibhauseffekt von Wolken), oder bremsen (Albedo-Effekt) hat etwas mit der Wolkenstruktur und Höhe zu tun, was in Klimamodellen schwer abbildbar ist. Mindestens gibt es aber einen logischen Zusammenhang von Verdunstung, Wolken, Niederschlägen und Vegetation. Wenn es mehr Wasser auf dem Land gibt, steigt damit auch die mögliche Vegetation.
Das dies möglich ist, will ich an einigen Beispielen zeigen.
Entscheidend wird dabei aber ein "Wasserkeil" sein, der vom Schwarzen Meer bis zur Mongolischen Steppe reicht.


Diese Karte zeigt die wichtigsten abflusslosen Gebiete. D. h. in diesen Gebieten erreicht das Oberflächenwasser nie den Ozean. (Quelle: Wikipedia)

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